Chiptuning ist die wohl effektivste Variante für mehr PS! Informieren Sie sich unter Leistungssteigerungen ...
Zu mehr Leistung gehört selbstverständlich eine entsprechende Sportauspuffanlage ...
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Turbolader

Wimmer RS Turboladerumbauten

Und wenn die reine Optimierung der Seriendaten (Chiptuning) mit der Sportauspuffanlage und Sportkatalysator nicht reicht, dann bieten wir Turboladerumbauten an. Für alle Fahrzeuge, die ab Werk mit einem Turbolader ausgerüstet sind. Oder falls der Serienturbolader kaputtgegangen ist, bietet sich der Tausch in einen Größeren an.

Turboladerumbauten für Benzinsaugmotoren bieten wir nicht an. Aus unserer Erfahrung sind dies keine alltagstauglichen langlebigen Lösungen, abgesehen von der Eintragungsfähigkeit. Hier bietet sich ein Chiptuning in Kombination mit einer Sportauspuffanlage und einem Sportkatalysator an. So erreichen wir eine standfest HU- und AU-taugliche Mehrleistung um die 20 PS und mehr je nach Motor.

 

Angebote für Turboladerumbauten

Mehr Informationen zu den Umbauten finden Sie auf den Datenblättern oder Sie schreiben uns. Um Ihnen eine möglichst genaue Antwort geben zu können, benötigen wir Angaben zur Motorisierung inkl. Motorkennbuchstaben, (Kopie Fahrzeugschein) die Motorlaufleistung, sowie ev. bereits durchgeführte leistungssteigernde Maßnahmen.

Turboladerumbauten und der TÜV

Bei allen Teilen, die wir anbieten oder selber herstellen achten wir auf beste Qualität. Wir sind ein TÜV-zertifizierter Betrieb. Alle Komponenten, die wir verbauen haben Straßenzulassung und werden, so notwendig nach der Montage, den im hauseangegliedertem TÜV-Stützpunkt zur Abnahme vorgeführt. Es sei denn, es handelt sich um Fahrzeuge aus dem Rennsport oder Motorsport, hier gelten andere Spielregeln.

Unter der Rubrik Garantie erläutern wir unsere Garantiebedingungen.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben wenden Sie sich gerne an uns.

 

Turbolader Technik und Pflege

Und für alle technisch Begeisterten gibt es nachfolgend noch einige Informationen rund um den Turbolader und den pfleglichen Umgang:

 

Wie funktioniert ein Turbolader?

Beim Turbolader sitzen auf einer Welle zwei Turbinenräder , die in zwei voneinander

getrennten Gehäusen untergebracht sind. Für den Antrieb der Turbinenräder sorgen die ohnehin vorhandenen Abgase.

Sie bringen die Laderwelle auf bis zu 120.000 Umdrehungen und mehr in der Minute. Da Abgas- und Frischluftrotor auf gleicher Welle sitzen, wird mit gleicher Drehzahl Frischluft in die Zylinder gedrückt.

Mit einem Turbolader sollen hohe Drehmomente und somit höhere Motorleistungen erzielt werden. Dies gelingt, indem die angesaugte Luft verdichtet wird. Durch die erhöhte Dichte kann somit bei jedem Einlasstakt mehr Sauerstoff in den Brennraum des Motors gelangen.

Mit dem höheren Sauerstoffgehalt ist eine bessere Verbrennung möglich - die Leistung steigt.

Die Wärme- und Bewegungsenergie des Motorabgases werden genutzt, um die Abgasturbine des Turboladers anzutreiben. Die Abgasturbine betreibt den Verdichter. Dieser presst die angesaugte Luft zusammen, wodurch sie sich erwärmt. Um die Füllung der Zylinder mit Kraftstoff-Luftgemisch weiter zu verbessern und damit die Leistung zu erhöhen, befindet sich im Ansaugtrakt ein Ladeluftkühler, der die Temperatur der verdichteten Frischluft reduziert

Aufgrund des guten Füllungsgrades lassen sich bei Turbomotoren Leistungszuwachsraten von bis zu 100 Prozent verwirklichen.

Die Funktion des Ladedruckregelventils

Abhängig ist der Leistungszuwachs unter anderem vom Ladedruck, der zwischen 0,4 bis 0,65 bar liegt. Überschreitet der Ladedruck 0,65 bar , öffnet das Wastegateventil (Ladedruckregelventil) und leitet einen Teil der Abgase über einen separaten Kanal am Turbinen-Antriebsrad vorbei. Sobald sich die Belastung vermindert, schließt das Regelventil wieder.

 

Problembereiche des Turboladers

Im oberen Drehzahlbereich ergibt sich eine hohe Turbinendrehzahl, wodurch die Luft stärker komprimiert wird als nötig.

Im unteren Drehzahlbereich erreicht die Turbine nicht die notwendige Drehzahl. Die Luft wird nicht ausreichend komprimiert. Der Motor erreicht nicht die gewünschte Leistung (Turboloch).


Pfleglicher Umgang mit dem Turbolader - das schadet Turbomotoren:

  • zu geringer Öldruck (durch verstopfte Ölfilter + Verstopfung der Ölzuluftleitung)
  • Eindringen von Schmutz auf der Verdichterseite
  • abruptes Abstellen des Motors nach schnellen Fahrten auf der Autobahn, z.B. an einer Raststätte oder Tankstelle (hier kann es zu einer Überhitzung des Turboladers kommen, die zu Verkohlung am Turbinenläufer führt, Rissbildung). Also die letzen KM vor dem Abstellen langsamer fahren, denn der Gegendwind kühlt gut.
  • Fremdkörper, die aus Unachtsamkeit bei Wartungsarbeiten des Luftfiltersystems in den Ansaugtrakt des Turboladers gelangen.

 

UND Turbomotoren bitte immer warm fahren bevor mit höheren Umdrehungen gefahren wird! Ca. 60 C Öltempertur für Diesel und ca. 80 C für Benzinmoten.

Die Entwicklungsgeschichte des Turbolades:

Die Geschichte der aufgeladenen Motoren ist fast so alt wie die der Verbrennungsmotoren selbst. Bereits 1905 gab es ein Patent auf einen Verbundmotor, bei dem der Lader und die Turbine mechanisch an den Motor gekoppelt waren. Kurz darauf (1915) eine neue Erfindung für die erste freilaufende Abgasturboladergruppe. Dieser Erfindung liegen Erfahrungen von 1905 zugrunde.

Der erste aufgeladene Motor entstand 1910. Es war ein Zweitakt-Umlauf-Motor und wurde von Murray-Willat gebaut.

Durch die Aufladung ergab sich die Möglichkeit, bei Flugzeugmotoren die Leistungseinbußen infolge der abnehmenden Luftdichte in größeren Höhen zu kompensieren.

Im Jahre 1921 baute Daimler den ersten serienmäßigen Kompressorwagen. Die Aufladung erfolgte mittels eines mechanisch angetriebenen Roots-Gebläse. Wegen der Klopfgefahr erfolgte der Antrieb über eine Kupplung, die das Roots-Gebläse erst bei höheren Motordrehzahlen zuschaltete. Die ersten Einsätze von Kompressorwagen erfolgten bei Automobilrennen.

Durch ihre vielen Rennerfolge, insbesondere in den 20er und 30er Jahren wurden die aufgeladenen Motoren weltweit berühmt. Im Jahre 1938 wurde der erste Nutzfahrzeug-Dieselmotor mit Abgasturboaufladung von der Schweizer Maschinenfabrik "Saurer" gebaut. Erst 1962 wurde von "General Motors" im "Chevrolet Corvair Monza" und "Oldsmobile Jeftfire" die ersten Serien-PKWs mit Abgasturboaufladung ausgestattet. Der erste turboaufgeladene PKW-Dieselmotor wurde 1978 von "Daimler-Benz" im "300 SD" eingebaut.

Durch die Abgasturboaufladung werden die Schwächen der Dieselmotoren, wie träger Drehzahlaufbau und geringe Leistung bei kleinem Hubraum beseitigt. Der Dieselmotor wird durch die Turboaufladung für den PKW-Bau immer interessanter. Gründe hierfür sind Leistungssteigerung und ein geringer spezifischer Kraftstoffverbraucht. In den letzten Jahren kamen auch verstärkt Benzinmotoren mit Abgasturbo in Serie auf den Markt.

In Zukunft werden vermehrt Turbolader entwickelt, die eine variable Turbinen-Geometrie besitzen, wodurch der Drehmomentverlauf und das Ansprechverhalten noch weiter verbessert werden. Des weiteren werden die Geleitlager, die in heutigen Turboladern Verwendung finden, durch neuentwickelte Kugellager ersetzt, durch die ein höherer Wirkungsgrad erzielt wird

Und all diese schöne Technik können wir noch etwas verbessern durch unsere Turboladerumbauten und anschließende Anpassung der Seriendaten (Chiptuning), damit Sie eine langlebige gut funktionierende Mehrleistung erhalten. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

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